Erfahre wie Dämonen und das Böse auf die Erde kamen
Und wie Böse Engel versuchten die Menschen auszurotten
Außerdem sehen wir uns an, was Gott dagegen unternahm.
Weshalb sah unser allmächtiger Schöpfer keine andere Möglichkeit und schickte die Sintflut?
Was hat das alles mit bösen Engeln, Riesen und Dämonen zu tun?
Die Christen im 1. Jahrhundert nach Christus hätten diese Fragen leicht beantworten können.
Sie nahmen das Wissen darüber bereits mit der Muttermilch auf.
Doch für uns 2025 ist es noch Geheimwissen. Ich schätze: Höchstens 1 von 1000 deutschsprachigen Christen hat schonmal davon gehört.
Was hätte Petrus im Jahr 35 nach Christus geantwortet, wenn du ihm die Frage gestellt hättest, wie das Böse auf die Erde kam und weshalb Gott die Sintflut schickte?
Ah, klar, du denkst: „Der Sündenfall im Garten Eden und die bösen Menschen.“
Richtig! Das ist ein wichtiger Grund. Doch es gibt einen 2. – und den erfährst du heute.
Bereit, einzutauchen in die Geschichte vor und nach der Sintflut?
Inhaltsverzeichnis:
Welchen Skandal es zwischen Himmel und Erde kurz vor der Sintflut gab
Im 1. Mose 6 steht eine Geschichte, die spektakulär beginnt, dann aber nicht weiter ausgeführt wird. Direkt auf diese Geschichte folgt die Sintflut.
Was steht in dieser Bibelpassage?
Söhne Gottes (Engel) kommen auf die Erde und nehmen sich Frauen.
Mit ihnen zeugen sie Kinder, die vor und nach der Flut leben.
Diese Kinder wurden die Riesen, die in weiten Teilen des AT eine wichtige Rolle spielen.
Gott sieht, dass die Menschen komplett böse sind, und will sie durch die Sintflut vernichten.
Judas und Petrus ergänzen im NT etwas dazu.
Petrus schreibt:
Gott hat ja auch die Engel, die sich gegen ihn vergangen hatten, nicht geschont, sondern sie in den tiefsten Abgrund geworfen. Dort liegen sie gefesselt in der Finsternis und warten auf den Tag des Gerichts.
Er hat auch die frühere Welt zur Zeit Noahs nicht geschont, sondern hat die große Flut über die Welt der gottlosen Menschen kommen lassen. (2.Petrus 2,4)
Judas schreibt:
Denkt auch an die Engel, die ihre Herrscherwürde preisgegeben und den Wohnsitz verlassen haben, den Gott ihnen angewiesen hatte. Gott hält sie mit dauerhaften Fesseln in tiefer Finsternis gefangen bis zum großen Tag des Gerichts. Und vergesst nicht Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte! Ihre Bewohner haben sich auf ganz ähnliche Weise vergangen wie jene Engel und wollten mit Wesen anderer Art geschlechtlich verkehren. (Judas 6 und 7).
Theologen sind sich einig, dass beide Apostel dasselbe Ereignis beschreiben.
Was war passiert?
Engel haben zur Zeit Noahs den Himmel verlassen und eine Sünde begangen, die dem Fall der Bewohner von Sodom und Gomorrah ähnelt, die mit Engeln S*x haben wollten. (1. Mose 19,1-11)
Dafür sitzen die erstgenannten Engel jetzt gefesselt in der Finsternis bis zum Tag des Gerichts.
Ups, äh, haben wir was verpasst? Judas und Petrus drücken uns hier eine Story rein, so als könnten wir wissen, wovon sie reden.
Denn:
Die zwei machen klar, dass sie ihre Leser nur an Dinge erinnern, die sie schon wissen. (2. Petrus 1,12-13, Judas 5)
Doch ehrlich gesagt:
Bis vor einigen Jahren hatte ich keinen Plan, um was es hier geht. Es hat mich auch nicht interessiert und die Bibelpassagen sind mir nicht mal besonders aufgefallen.
Keiner redete über die Passagen. Wieso auch über was reden, das eh keiner versteht? Doch dann entdeckte ich die Lehren von Dr. Michael Heiser.
Die haben mir die Augen geöffnet.
Sein Buch (englisch) zu diesem Thema hat auf Amazon 2073 Bewertungen, davon 83% mit 5 Sternen.
Sein Video (englisch) zum Thema hat 187.829 Aufrufe.
Jedenfalls hatte ich genug davon, dass es keinen guten längeren Artikel darüber auf Deutsch gibt.
Und schrieb ihn selbst.
Viel Spaß und Schockmomente wünsche ich dir beim Lesen!
Wer sind die Söhne Gottes in 1. Mose 6?
Im Alten Testament sind Söhne Gottes himmlische Wesen, z.B. im Buch Hiob. (Hiob 1,6; 2,1; 38,7) Im NT wird meist das Wort Engel verwendet.
Allerdings:
Wichtiger für uns ist, was die Autoren des Alten und Neuen Testaments tatsächlich über diese Passage gedacht haben und wieso.
Dazu gibt es einen sicheren Weg. Wir müssen herausfinden, wovon Petrus, Judas und die anderen Israeliten beeinflusst waren!
Was glaubten Sie und ihr Umfeld?
Welche Auslegungen zum Alten Testament machten vor 2000 Jahren die Runde?
Bevor sie das Neue Testament schrieben, gab es weitere Schriften, die etwa 400 vor Christus bis zu seiner Geburt entstanden sind.
Die stehen nicht in der Bibel.
Doch gerade sie informieren uns darüber, was die Apostel über die Passage in 1. Mose 6 glaubten.
Denn diese Schriften beleuchten eben diese Story zum Teil sehr ausführlich und die Schreiber unseres NT kannten die.
Eine davon lernen wir gleich kennen.
Können Engel auf der Erde Kinder zeugen?
Zuerst jedoch ein sehr kurzer Abstecher in die falsche und völlig nutzlose Auslegung der Passage, die sich ab ca. 300 nach Christus verbreitet hat.
Die wird im Moment von vielen Theologen geglaubt – zumindest von denen, die überhaupt eine Meinung dazu haben.
Entscheide du selbst, ob Petrus und die anderen diese Auslegung kennen konnten, wenn die erst über 200 Jahre nach deren Tod entstand.
Nämlich: Dass diese Söhne Gottes Menschen sind.
Hätte Petrus im Himmel von dieser Auslegung gehört, hätte er sich totgelacht.
Diese Ausleger begründeten ihre Ansicht vor allem mit etwas, das Jesus gesagt hatte.
Und zwar:
Dass Menschen nach der Auferstehung nicht heiraten und keine Kinder zeugen – so wie die Engel im Himmel. (Matth.22,30)
Ja, also, das ist doch eindeutig, oder?
Schau genau hin, dann siehst du, dass es in der Passage um die guten Engel im Himmel und die Zeit nach der Auferstehung geht. Dann braucht sich ja keiner mehr zu vermehren, weil keiner mehr stirbt.
Aber nirgends hat Jesus gesagt, dass Engel keinen Geschlechtsverkehr haben können.
Lies doch in der Bibel, was Engel auf der Erde alles machen und überlege dann, ob sie nicht auch DAS können.
Was glaubst du wohl, weshalb sie mit Menschen verwechselt werden? (Hebräer 13,2; Apg.12,13-15)
Beispiele gefällig?
Ein Engel redete mit Petrus, schlug ihn bis er aufwachte, und öffnete die Gefängnistür. (Apg.12,6-11)
Andere Engel aßen mit Abraham und gingen nach Sodom und Gomorrah. (1.Mose 18 und 19)
Sie können also:
reden und zuhören,
stehen und gehen,
essen und trinken,
Und wenn sie essen und trinken,
müssen sie kacken und pinkeln.
Und wenn sie pinkeln können, dann können sie auch …..
Ich hoffe, das ist jetzt ein für alle Mal klar.
Wer liefert uns nun Hintergrundwissen zu den bösen Söhnen Gottes, den Riesen und den Dämonen?
Wenn du die Bibel liest, hast du schon von ihm und seinem Buch gehört.
Das Buch Henoch
Von den Autoren des NT geschätzt und geehrt.
Das 1. Buch Henoch wurde etwa 200 - 300 vor Christus geschrieben und gehörte bei den Juden zur Zeit von Jesus zum Allgemeinwissen genau wie die Inhalte des AT.
Da steht drin, was Gott dem Propheten Henoch gesagt hat, und was der so alles erlebte.
Biblische Autoren erwähnen ihn mehrfach:
Er wandelte mit Gott und wurde zu ihm entrückt, genau wie Elia. (1.Mo.5,24)
Dadurch war er einer von zwei Menschen im Alten Testament, die lebendig zu Gott trotteten – ohne auf der Erde zu verrotten.
Im Hebräerbrief taucht er – hoch verdient – auch auf.
Dort ist er einer der Glaubenshelden, die wir uns als Vorbild nehmen sollen. (Hebr.11,5)
Sogar eine Prophetie aus dem Buch Henoch wird im Judasbrief zitiert. (Judas 14)
Henoch und sein Buch wurden also von den Aposteln:
geschätzt und genutzt,
geehrt und gelesen,
und sogar zitiert.
Gelesen? Wer konnte damals schon lesen? Okay, stimmt – nicht viele.
Trotzdem kannte jeder aus dem Volk Gottes die Story der bösen Engel so auswendig, wie die vom Auszug aus Ägypten.
Beide haben Petrus und Johannes schon im Bauch ihrer Mutter das erste Mal gehört, als sie noch über die Nabelschnur futterten.
In unsere Bibel schaffte es das Buch Henoch allerdings nicht ganz; nur die äthiopische Kirche hat es in ihre aufgenommen.
Ob das Buch in unsere Bibel gehört oder nicht, ist allerdings völlig belanglos.
Denn viel wichtiger ist:
Nützt es uns oder nicht?
Erhellt es Aussagen der Bibel?
Verstehen wir Gott dann besser?
Diese Fragen beantwortest du am besten selbst für dich, so wie ich für mich.
Eins ist sicher:
Es steht nichts im Buch Henoch drin, das der Bibel widerspricht.
Dafür vieles, was sie perfekt ergänzt.
Los gehts!
Was steht im Buch Henoch?
Ab Kapitel 6 oder 7 kannst du Folgendes lesen:
200 Engel (Söhne Gottes) schwören, dass sie ihren Platz im Himmel verlassen und auf der Erde Männer werden. Sie tun es und steigen auf den Berg Hermon im heutigen Israel/Syrien herab.
Sie nehmen sich Frauen und zeugen mit Ihnen Kinder, die Riesen.
Die Engel bringen den Menschen verbotenes Wissen bei, z.B:
Astrologie und Zauberei;
Metallverarbeitung, Waffenherstellung und Kriegskunst;
Herstellung von Kosmetik, Schmuck und (sexuelle) Verführungstechniken
Die Söhne Gottes und ihre Kinder, die Riesen, vermehrten dadurch das Böse auf der Erde. Krieg, okkulte Praktiken und sexuelle Sünde breiteten sich aus.
Weil die pflanzliche Nahrung nicht ausreichte, aßen die Riesen Tiere, obwohl sie das nicht durften. (1.Mose 1,29)
Außerdem ermordeten sie Menschen, aßen sie auf und tranken deren Blut.
Gott kündigt die Flut an, um dieses Mischgeschlecht der Riesen von der Erde auszulöschen.
Die Söhne Gottes bitten Gott, dass ihnen vergeben wird – doch der lehnt ab.
Die Flut kommt und tötet die Riesen.
Die 200 Engel kommen in den Knast (Abgrund),
das hat ihnen nicht gepasst.
Jedoch: Die Riesen sind teils Engel, teils Mensch und deren unsterblicher himmlischer Teil bleibt nach deren Tod als Geist (Dämon) auf der Erde zurück.
Gott erlaubt einem Teil der Dämonen, auf der Erde Böses zu tun bis zum Tag des letzten Gerichts.
Das war die Kurzform dieser Geschichte aus dem Buch Henoch. (Englischer Kommentar von Dr. Michael Heiser zu diesem Thema aus dem Buch Henoch)
Das ist die einzige bekannte und glaubwürdige Erklärung, was Dämonen sind und wie sie auf die Erde kamen.
Auch die Sintflut ergibt aus dieser Perspektive viel Sinn:
Ein Mischgeschlecht aus Engeln und Menschen hatte sich auf der Erde ausgebreitet. Gott wollte jedoch Menschen auf der Erde und musste deshalb neu beginnen.
Es gibt Riesen nach der Flut – erfahre was Gott mit ihnen tut.
Jedoch, irgendetwas ging schief:
Wie kann es sein, dass auch nach der Flut Riesen lebten?
Henoch erzählt uns nichts über sie und auch die Bibel – richtig vermutet – klärt uns nicht auf.
Gute Argumente gibt es für zwei Auslegungen:
Die Sintflut betraf nicht die ganze Erde – Riesen überlebten.
Nach der Flut kamen nochmals Söhne Gottes auf die Erde und zeugten wieder Riesen.
Welche der beiden stimmt?
Keine Ahnung.
Ehrlich: Ich weiß es nicht und es ist mir auch egal.
Was tat Gott dann, um die menschliche Rasse zu bewahren?
Damit später Jesus Christus gezeugt vom Heiligen Geist in einem Menschen zur Welt kommen kann, statt in einem Mischwesen.
Die Riesen hatten sich mittlerweile genau dort ausgebreitet, wo Gott sein neues Volk, Israel, in einen neuen Garten setzen wollte.
(Das Land Israel als neuer Garten Eden siehe Kla.2,6; Hes.34,29; 36,34-35).
Den alten Garten Eden musste Gott leider schließen.
Wie dort lauerte auch im Neuen das Böse, um Gottes Plan zu vereiteln.
Denn:
Der Teufel wollte ihm das Leben vermiesen, indem fiese Riesen in Gottes Land aus dem Boden sprießen.
Im Land, das Gott seinem Volk geben wollte, wohnten nämlich die Riesen, z.B. die Söhne Anaks. (4.Mose 13,28-33)
Doch Gott hatte einen Plan. Sein neues Volk Israel sollte sie ausrotten und das Land besiedeln.
Was dabei auffällt:
Überall dort, wo Riesen lebten, ordnete Gott an, alle Einwohner zu töten.
Von den Riesen sollte und durfte keiner überleben. Das war sinnvoll und logisch.
Gott wollte Menschen auf der Erde – keine Mischwesen.
Und doch kamen dabei auch andere Einwohner ums Leben, die Tür an Tür mit den Riesen wohnten. Diese Menschen durften allerdings auch einfach aus dem Land vertrieben werden.
Nicht jedoch die Riesenvölker.
Josua, der Anführer, konnte leider nicht jeden Einwohner checken, ob er von den bösen Engeln abstammte oder nicht.
Das stand leider nicht in deren Ausweis.
Aber das Volk versagte.
Josua und die Israeliten konnten nicht alle Riesen umbringen.
Die letzten wurden später von David und seinen Männern getötet – angefangen mit Goliath. (1.Sam.17; 2.Sam.21,15-22)
Tatsächlich wurden alle Riesen zur Zeit des AT vernichtet. Übrig blieben die körperlosen Dämonen, die sich Menschen suchten, um in ihnen zu wohnen.
Endlich hatte ich wieder ein wenig besser den grausamen Gott verstanden, der durch Sintflut und dann durch systematische Ausrottung aller Riesen so hart erscheint.
Er hat das alles für uns Menschen getan – damit wir überleben.
Sonst gäbe es heute auf der Erde keine mehr.
Nur noch Mischwesen die Engel in ihrem Stammbaum hätten, denn die waren körperlich stärker und skrupelloser als die Menschen.
Wer hätte sich dann wohl im Laufe von einigen tausend Jahren durchgesetzt?
So, jetzt weißt du, was in 1. Mose 6 tatsächlich passiert ist und wieso es nur diese eine glaubwürdige Auslegung gibt.
7 Bibelstellen und Zusammenhänge, die jetzt mehr Sinn ergeben.
1. Die Schreiber der Bibel verknüpften durch ähnliche Ausdrucksweise eine Sünde Davids mit der der Engel.
Engel schauten von oben (Himmel) herab, begehrten schöne Frauen und zeugten mit ihnen Kinder. (Henoch und 1. Mose 6)
David schaute von oben (seinem Dach) herunter, begehrte die schöne Bathseba und zeugte mit ihr ein Kind. (2.Sam.2-5)
2. Wieso werden Dämonen unreine Geister genannt?
Ich dachte immer, weil sie unreine Gedanken eingeben.
Tja: Falsch gedacht.
Dämonen werden unreine Geister genannt, weil sie einen Toten berührt haben – nämlich die Riesen, aus denen sie hervorkamen.
Und im Gesetz des Moses wird klar, dass jeder unrein ist, der einen Toten berührt hat. (3.Mose,21,1-2)
3. Ohne Wohnort sind sie obdachlos.
Sie suchen sich Menschen, in denen sie wohnen können, weil sie vorher in den Riesen gewohnt haben, bzw. Teil von ihnen waren. (Lukas 11,24-26)
Durch die können sie dann sogar sprechen.
4. Dämonen wissen, dass Jesus Christus sie verurteilen wird.
Das wird ihnen im Buch Henoch angekündigt. In Matthäus wird einfach vorausgesetzt, dass wir das eh wissen, denn es wird nichts weiter erklärt. (Matth.8,28-29)
5. Der Feuersee ist für böse himmlische Wesen vorbereitet.
Steht im Buch Henoch und dann im NT. (Matth.25,41)
Auch Jesus selbst hatte diese Info aus diesem Buch, denn seine Allwissenheit hatte er ja im Himmel gelassen. Und im AT steht das nicht drin.
6. Wieso sagte Paulus, dass Frauen eine Kopfbedeckung wegen der Engel tragen sollen?
Das steht in (1.Kor.11,10).
Wichtig zu wissen: Die Haare der Frau wurden in der damaligen Zeit als etwas gesehen, dass mit der Empfängnis eines Kindes zusammenhängt. – fast als ein Teil der Geschlechtsorgane.
Das ist schräg, ich weiß.
Ist halt auch 2000 Jahre her – war aber eine gängige Annahme.
Paulus wollte mit dieser Anweisung verhindern, dass Engel durch den Anblick von Frauen, die ihre Haare offen zeigten, nochmal zur Erde kommen und sündigen.
Auch über diese Passage gibt es andere Auslegungen. Doch die wurden nur erfunden, weil der damalige Hintergrund nicht gekannt und deshalb auch nicht bedacht wurde.
Jetzt wird auch deutlich, wieso Frauen heute keine Kopfbedeckung mehr tragen müssen:
Für uns ist klar:
Haare sind einfach Haare – nichts weiter.
Hier gibts den ausführlichen Podcast mit Transkript von Dr. Michael Heiser zu diesem Thema.
7. Weshalb gibt es in so vielen Kulturen die Mythen, dass himmlische Wesen auf die Erde herabstiegen und mit Frauen Kinder zeugten?
In der griechischen Mythologie gibt es die Geschichte des Gottes Zeus, der mit einigen Menschenfrauen Söhne zeugte.
Auch in den nordischen Mythen zeugten Gottheiten wie Thor und Odin Kinder mit Frauen auf der Erde.
Jetzt ist klar, woher diese Storys kommen, oder?
Zusammenfassung und Ausblick
Du hast heute erfahren:
Engel haben auf der Erde Kinder gezeugt, um die Menschheit auszurotten.
Sie wollten ihre eigene Mischrasse vermehren.
Sie brachten den Menschen verbotenes Wissen bei.
Petrus und die anderen Apostel sehen neben dem Vorfall in Eden diese Sünde als weiteren Grund für das Böse auf der Erde an.
Gott hat durch Sintflut und Krieg vor tausenden Jahren die körperlichen Auswirkungen – nämlich Nachkommen der Engel – ausgerottet.
Das alles geschah lange vor der Geburt von Jesus Christus.
Übrig bleiben die bösen Geister, die weiterhin viel Leid verursachen. Dafür gibt es aber, Gott sei Dank, eine neue Lösung.
Nämlich: Jesus Christus und seine Gemeinde
Die zerstören jetzt gemeinsam die geistlichen Auswirkungen der Sünde dieser Engel und Dämonen.
Und bei dieser Lösung geht es darum, seine Mitmenschen zu lieben und ihnen Gutes zu tun.
Doch das ist ein anderes Thema.
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Hattest du von dieser Geschichte schon gehört? Wenn ja: Wie bzw. von wem?
Hast du Fragen dazu? Schreib sie in die Kommentare.